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17.04.2012

SPD-Fraktion begrüßt Ausdehnung der Schulsozialarbeit

Kategorie: Aus der Fraktion

Sissi Westrich

„Der Start der Schulsozialarbeit an den Grundschulen ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit“, sagt Sissi Westrich, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion, und führt aus: „Es macht großen Sinn, das Potential der Schulsozialarbeit möglichst früh in der Schullaufbahn zu verankern, um im Bedarfsfall frühzeitig gegensteuern zu können.“

Durch die Ausdehnung der Schulsozialarbeit können 23 städtische Grundschulen, vier Martinus-Schulen, die Waldorfschule in Finthen und drei Förderschulen bei der Förderung der Kinder durch die Arbeit von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter im Schulleben unterstützt werden.

„Die guten Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass es ein richtiger Schritt war, die Schulsozialarbeit im Jahr 2008 flächendeckend auf alle Hauptschulen in Mainz auszuweiten und Gesamtschulen mit einzubeziehen“, sagt Westrich. „Umso mehr sind wir froh, dass die Verwaltung unter Schuldezernent Kurt Merkator gleich die Möglichkeit ergriffen hat, um bedarfsgerecht die Schulsozialarbeit auf die Grundschulen auszudehnen.“

Finanziell möglich wurde der Ausbau der Schulsozialarbeit an den Grundschulen durch Sondermittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, die zunächst bis zum Jahre 2013 zur Verfügung stehen.

In den vergangenen Jahren konnte die Stadt Mainz mit Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz die Schulsozialarbeit schrittweise an den Hauptschulen, Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen und Beruffachsschulen ausbauen.

„Die Schulsozialarbeit stellt sich als ein wichtiges Scharnier zwischen Schule und Jugendhilfe dar, die die intensive Zusammenführung der Bereiche Schule sowie Jugendsozialarbeit, erzieherischem Kinder- und Jugendschutz sowie Jugendarbeit mit der Konzentration auf den jeweiligen Sozialraum ermöglicht.

Die Schulsozialarbeit zeichnet sich durch Vernetzung des schulischen Lebens, Beratungsangebote, individueller Unterstützung wie auch Präventionsangebote aus und führt damit zu einer Stärkung der Schulgemeinschaft“, sagt Westrich.

Die jugendpolitische Sprecherin betont: „Besonders lobenswert ist das entwickelte Konzept der Verwaltung, die Teams der Schulsozialarbeit unter Leitung eines Koordinators entsprechend den Bedürfnissen der Schulen vor Ort anzupassen, um gezielter im Sozialraum der Schülerinnen und Schüler wirken zu können.“

gez.
Oliver Sucher
Fraktionsvorsitzender


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