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10.05.2010

Ebling: Kampf gegen Fluglärm bleibt auf der Tagesordnung

Kategorie: Aus der Partei, Fluglärm

Der Mainzer SPD-Vorsitzende Michael Ebling hat die Initiative der rheinland-pfälzischen SPD-Landtagsfraktion gegen eine drohende Ausweitung des Fluglärms über Mainz und Rheinhessen begrüßt. „Nach der Anhörung, die die SPD-Fraktion durchgeführt hat, ist die angekündigte Behandlung des Themas im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags der nächste logische Schritt“, lobte Ebling. „Beim Kampf gegen noch mehr Fluglärm helfen nur Beharrlichkeit und Ausdauer.“ Zuvor hatte sich der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jens Guth, gegen eine Änderung der Flugrouten am Frankfurter Flughafen zu Lasten von Mainz und der Region Rheinhessen ausgesprochen und die Debatte im Ausschuss angekündigt.

Das mit der Aschewolke einhergehende mehrtägige Flugverbot habe unüberhörbar deutlich gemacht, welche Belastung der Fluglärm für Mainz und Rheinhessen darstelle, so Ebling. Die Initiative „Zukunft Rhein-Main“, deren Sprecher neben dem Landrat des Kreises Groß-Gerau der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel sei, nenne beeindruckende Zahlen. So sei der Lärmpegel in Mainz-Drais um 6,2 dBA, in Mainz-Hechtsheim um 8,4 dBA und in Mainz-Oberstadt sogar um 9,5 dBA zurückgegangen. „Das zeigt, welchen Anteil der Luftverkehr für die Lärmbelastung in der Region hat, und das zeigt, wie wichtig es ist, dafür einzutreten, dass der Lärm nicht noch zunimmt“, betonte Ebling.

Enttäuscht zeigte sich Ebling von der zögerlichen und inkonsequenten Haltung der Mainzer CDU. „Gemeinsames Ziel muss es sein, für das konsequente Nachtflugverbot in der Kernzeit von 23 bis 5 Uhr einzutreten und eine Änderung des Luftverkehrsgesetzes durch die schwarz-gelbe Koalition zu verhindern“, so Ebling. „Eine entschlossenere Haltung der Mainzer wie der rheinland-pfälzischen CDU gegenüber ihren Parteifreunden in Wiesbaden und Berlin wäre durchaus angebracht.“


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