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21.06.2011

SPD erwartet bei Fluglärm Gleichbehandlung von Kommunen

Kategorie: Aus der Fraktion, Fluglärm

Dr. Eckart Lensch

„Mainz liegt nur einen Steinwurf von Wiesbaden entfernt. Dies gilt besonders beim Thema Fluglärm. Zwar leiden beide Kommunen unter Fluglärm werden aber unterschiedlich behandelt. Für die Deutsche Flugsicherheit (DFS) scheint im Umgang mit Lärmbeschwerden das Verständnis am Rhein zu enden“, klagt Dr. Eckart Lensch, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion.

„Völlig unverständlich bleibt, dass die Deutsche Flugsicherung (DFS) bislang nur auf Protest hessischer Kommunen reagiert. Rheinland-pfälzische Kommunen scheinen bei der DFS trotz  vergleichbarer Anliegen kein Gehör zu finden“, äußert Lensch seine Kritik. 

Nach Protesten aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ist die zuvor abgesenkte Flughöhe des Gegenanflugs teilweise wieder zurückgenommen worden. Die Absenkung des Luftraums über Mainz und Rheinhessen seit dem 10. März diesen Jahres für den Endanflug dagegen besteht fort und hat durch die niedrigeren Flughöhen zu einer deutlichen Verstärkung des Fluglärms geführt.

„Wir erwarten, dass sich die DFS bewusst ist, dass sie für alle Menschen in der Region Verantwortung trägt. Dies muss sich auch in ihrem Handeln zeigen“, fordert Lensch ein.

„Die Flugroutenvorschläge der DFS sind unausgewogen und belasten die Menschen in Mainz und Rheinhessen über Gebühr. Wir erwarten daher vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung, dass es bei der zur Zeit laufenden Prüfung der neuen Abflugverfahren auch die Möglichkeit des direkten Abflugs nach Norden mit bedenkt. Diese Möglichkeit wird gutachterlich für realisierbar gehalten und würde verhindern, dass neben dem Lärm des Landeanflugs nun auch ein erheblicher Anteil der startenden Maschinen Mainz und Rheinhessen verlärmen“, fordert Lensch.

gez. 
Oliver Sucher
Fraktionsvorsitzender


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