Ebling: "Winterhafen-Projekt muss Erfolg werden"
"Das Verhalten des MAG-Geschäftsführers Lukas Augustin wird kurz vor dem Ziel zum größten Hindernis für den Erfolg des Winterhafen-Projektes.“, kommentiert der Mainzer SPD-Vorsitzende Michael Ebling. „Vor wenigen Tagen beteuerte Lukas Augustin, die Finanzierung sei gesichert und daraufhin ließ die Mainzer CDU die Champagner-Korken knallen. Gestern wurde bekannt, dass eine wesentliche Voraussetzung für die Finanzierung des Projektes noch fehlt. Hat der Geschäftsführer Augustin diese Hürde nicht gesehen oder nicht gekannt?“, fragt Ebling. Die Frage sei, ob dem MAG-Geschäftsführer nicht schon Mitte Juli hätte bekannt sein müssen, dass die investierenden Banken einen höheren Eigenkapital-Anteil der MAG gefordert haben. „Falls diese Annahme zutrifft, hätte Herr Augustin wider besseres Wissen gehandelt und die Öffentlichkeit noch vor wenigen Tagen übel getäuscht. Darauf muss die MAG umgehend eine Antwort geben.“, so der SPD-Vorsitzende.
Im Ergebnis setzt das Vorgehen des MAG-Geschäftsführers und CDU-Vorstandsmitglieds Augustin den Gesellschafter Stadt Mainz gehörig unter Druck. „Jetzt muss gleichsam über Nacht eine Lösung gefunden werden, wie die Eigenkapitalausstattung der MAG verbessert werden kann.“ Dies, so der SPD-Vorsitzende, drohe zu einer weiteren Belastung zu werden, die nicht nur alleine die Stadt, sondern auch die anderen Gesellschafter der MAG tragen müssten.
Ebling hofft, dass das wichtige Winterhafen-Projekt noch immer zu einem Erfolg geführt werden kann. Der SPD-Vorsitzende abschließend: „Mit der Lösung des Problems sind nun Verwaltung und Rat der Stadt betraut. Herr Augustin hat sich als Gelingensfaktor selbst ins Abseits gestellt.“



